In eigener Sache: Mein Job als Community Manager

“Karriere Einblicke” ist ein neues Produkt aus dem Stellenmarkt von DER STANDARD und derStandard.at.

Ich hatte die Ehre, eines der Versuchskaninchen zu sein. Das Ergebnis: Ein kurzes Video, das mich zeigt (was sich komisch anfühlt) und meinen Job und vor allem das wunderbare Umfeld, in dem ich diesem nachgehen kann, gut vermittelt (was sich sehr fein anfühlt). Seht selbst:

07.03.2013. at 23:03 Hinterlasse einen Kommentar

Community-Management als PR-Tool

Mein erster “Gastvortrag” an der Uni Wien: Prof. Roland Burkart hatte mich eingeladen, heute in seinem BAKK 2 – Bakkalaureats-Seminar ein Impulsreferat zu “Community-Management als PR-Tool” zu halten. Das Thema war spannend für mich, denn da habe ich einen praktischen und einen theoretischen Zugang dazu. Obwohl ich nur wenig Zeit für die Vorbereitung hatte, war es mir heute eine Freude; ich hoffe, auch die Studierenden fanden es einigermaßen interessant.

Zu Beginn habe ich die Frage gestellt, wie viele der Studierenden derStandard.at ab und zu lesen. Ca. 90 Prozent der etwa 30 Studierenden haben aufgezeigt (Publizistik-Studierende sind also eine unserer Dialoggruppen). Bei der Frage, wie viele auch die Postings (die User-Kommentare unter den Artikeln) lesen: wieder fast 90%. Und wie viele selber Postings schreiben: 3; das sind zwar auch immerhin 10% der Anwesenden, aber ich fand es verblüffend, dass es eine so große Diskrepanz zwischen aktiver und passiver Teilnahme an der Community gibt. Es scheint also was dran zu sein an der 90-9-1-Regel für die Teilnahme an Communities.

Wenn man Community Management nun also als PR-Tool begreift, ist das eine der wichtigsten Sachen, die man sich immer wieder in Erinnerung rufen muss: Die Community besteht nur zum kleinsten Teil aus den aktiv kommunizierenden Mitgliedern und zum größten Teil aus den passiv lesenden Personen. Bei derStandard.at ist es natürlich unser Ziel, mehr aktive Community Mitglieder zu gewinnen, aber noch wichtiger ist es, auch die lesenden UserInnen zufrieden zu stellen.

26.03.2012. at 16:45 Hinterlasse einen Kommentar

Dialogic Online-PR. Short Abstract of My Dissertation in English.

A few weeks ago I posted a summary of my dissertation in German here and the University of Vienna just published the full PDF here. Having translated the initial and final models into English today, I thought it would be neat to have a synopsis including these two illustrations.

Author Christian Burger
Title in English Dialogic Online-PR
Type Dissertation
Place and year of publication Vienna, Austria, 2011
Number of pages 384 (excluding appendix)

Dialogic online-PR is a strategic and process-driven method of public relations which aims at establishing a two-way, symmetric and open outcome flow of communication through online tools. The model of dialogic online-PR is based on the excellence studies by James Grunig et al, which indicate that building relationships is the essence and goal of public relations. Relationship quality, which can be measured by focusing on the core components of relationships (control mutuality, trust, commitment, satisfaction), is the main dependent variable in the model.

Illustration 1: Theoretical model of dialogic online-PR, initial model

Theoretical model of dialogic online-PR, initial model

The instruments of online-PR can be distinguished by their degree of dialogic orientation. The index of dialogic orientation (IDO), which has been developed within this doctoral thesis, allows attributing a level of dialogic orientation (no, little, medium and high dialogic orientation) to online tools. The index comprises three structural dimensions: (a) user control, (b) transparency, and (c) connectivity. The dialogic orientation of instruments of online-PR is considered as the main independent variable in the model.

Through empirical research, it has been found that a number of variables (individual factors like personality traits and socio-demographic characteristics) are related to the degree of dialogic orientation and partly to relationship quality. However, the results of the study indicate that there is no direct linkage between the degree of dialogic orientation when using online tools and relationship quality.

These findings lead to the conceptualization of an adapted model of dialogic online-PR. This final model, which represents the research findings of this doctoral thesis, was derived from the original model by incorporating elements of Andreas Mann‟s theory of dialogic marketing. The variables readiness for dialog, dialogic competence and actual realization of dialogs were added to the model.

Illustration 2: Adapted model of dialogic online-PR, final model

Most important literature

Burkart, Roland (2005): Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit. Ein Konzept für Public Relations unter den Bedingungen moderner Konfliktgesellschaften. In: Bentele, Günter/Fröhlich, Romy/Szyszka, Peter (Hg.): Handbuch Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. Wiesbaden: VS-Verlag, S. 223-240.

Grunig, James E. / Hon, Linda (1999): Guidelines for Measuring Relationships in Public Relations. The Institute for Public Relations. Commission on PR Measurement and Evaluation. Available online: http://www.instituteforpr.org/topics/measuring-relationships/

Grunig, Larissa A. / Grunig, James E. / Dozier, David M. (2002): Excellent Public Relations and Effective Organizations: A Study of Communication Management in Three Countries (Lea’s Communication Series). New Jersey: Lea.

Ledingham, John / Bruning, Stephen (Hg.) (2000): Public Relations as Relationship Management. A Relational Approach to the Study and Practice of Public Relations. Mahawah, New Jersey: LEA.

Mann, Andreas (2004): Dialogmarketing. Konzeption und empirische Befunde. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag.

12.03.2012. at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Social TV

01.03.2012. at 09:32 Hinterlasse einen Kommentar

Zum Umgang mit Posts in Foren und Social Meldia

Slide 39: Perfekte Zusammenfassung zum Umgang mit kritischen Posts/Kommentaren.

16.02.2012. at 10:43 Hinterlasse einen Kommentar

Social Media = Kontrollverlust?

und immer wieder wird im Zusammenhang mit Social Media auf den Kontrollverlust verwiesen …

“Vom Social Content Management zum Social Resonance Management”

16.01.2012. at 15:31 Hinterlasse einen Kommentar

2011

2011 war schon wieder aufregend. Und doch ganz anders aufregend als 2010.

Im Februar habe ich meine Dissertation eingereicht. Im Laufe der nächsten 9 Monate wurde sie auch von meinen beiden Gutachtern, Prof. Burkart und Prof. Grimm, beurteilt. Ein bisschen stolz bin ich schon auf die Arbeit zur dialogorientierten Online-PR. Und dann ging es ganz rasch: Am 15. Dezember hatte ich meine Abschlussprüfung (Defensio) und somit habe ich mein Doktoratsstudium vor 2 Wochen und nach über 7 Jahren beendet.

“Abschließen” war überhaupt so ein Thema in diesem Jahr. Im Juni (mit Nachwehen im Juli/August) habe ich mit meinen KollegInnen bei der Wiener Zeitung den neuen Webauftritt www.wienerzeitung.at auf die Welt gebracht. Ich glaube, das Ergebnis kann sich sehen lassen und ich hoffe auf ein weiteres Gedeihen. Für mich war da aber der Moment für den Abschied gekommen.

Jetzt war es Zeit für einen Job, bei dem alles stimmt. Und das heißt, dass ich mich sowohl mit dem Inhalt meiner Arbeit als auch mit dem Unternehmen voll identifizieren wollte. Da hatte ich Glück: Ich bekam die Chance, für derStandard.at als Community Manager zu beginnen. Seit zwei Monaten ist das nun mein Job, in dem ich jetzt genau das machen kann, was mir Freude macht und das bei dem Medium, das ich ganz besonders schätze. Zuvor von außen, jetzt auch von innen.

Einen Blog zu meinen Arbeits-Themen schreibe ich jetzt auch: Update. Ich freue mich auch dort über Kommentare.

Schreiben ist mein Fokus für 2012. Ich möchte wieder mehr schreiben. Denn das macht mir Spaß. Welche Möglichkeiten sich da ergeben, ist noch offen …

30.12.2011. at 23:23 Hinterlasse einen Kommentar

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