Archive for Januar, 2007

Multimedia und Communities

Eine Analyse von Comscore untersucht, in welchen Bereichen die Internet-Nutzung 2006 am stärksten gewachsen ist: Klarer Sieger ist Multimedia (Video) mit 37% vor Community mit 33%. News/Information liegt relativ weit hinten mit einem Plus von 15%.

Internet-Wachstum

Was heißt das wohl für Public Relations? Dass die Bedürfnisse der Menschen im Internet bloß mit Text und Information nicht abgedeckt werden.

31.01.2007. at 15:22 Hinterlasse einen Kommentar

Hype und Realität

Eine neue Studie aus den USA untersucht, inwieweit Social Media (schon wieder so ein buzzword!) den Weg zu den 500 am stärksten wachsenden US-Unternehmen gefunden hat.

Das Ergebnis kurz zusammengefasst:

  • die Unternehmen sind nach eigenen Angaben sehr vertraut mit Social Media: 42% mit Social Networking Anwendungen, 38% mit Bulletin Boards und 36% mit Blogs.
  • am stärksten werden derzeit schon Bulletin Boards (33%) eingesetzt, gefolgt von Social Networking Anwendungen (27%); Blogging rangiert mit 19% Verbreitung an 4. Stelle.
  • Social Media ist für 66% der Befragten (sehr) wichtig für die Business-/ Marketing-Strategie.

Social Media (US-Studie)

Es bleibt spannend, was sich in europäischen Unternehmen beim Thema Social Media in nächster Zeit tut!
[via]

30.01.2007. at 17:23 Hinterlasse einen Kommentar

Blogger synchron

Ein interessanter Versuch – auch aus Sicht meines gestrigen Beitrages: politik-digital.de lädt bekannte Blogger zu Live-Chats und will „experimentieren, wie die Blogger mit einem Kommunikationsmittel umgehen, das noch schneller und noch authentischer ist als ein Weblog“. Spannend, ob synchrone und asynchrone Kommunikation einen Unterschied machen …

Termine:

06. Februar: Christoph Schultheis
13. Februar: Mario Sixtus
20. Februar: KatharinaLyssaBorchert
27. Februar: Udo Vetter
06. März: ix
13. März: Markus Beckedahl
20. März: Björn Harste
27. März: Kathrin Passig
03. April (18-19 Uhr): MC Winkel
10. April: Robert Basic

[via]

30.01.2007. at 13:09 Hinterlasse einen Kommentar

Regelwerk gegen die Diktatur der Doofen

Fortsetzung der buzzword-Story rund um Web 2.0 – diesmal anhand eines Artikels der welt.de zum Thema „Macht Web 2.0 dumm?„.

So ganz, so richtig verrät uns dieser Artikel auch nicht, was Web 2.0 eigentlich ist. Aber Dirk Nolde verkauft uns Wikipedia als einen Prototypen und thematisiert an diesem Beispiel einen recht interessanten Punkt: Web 2.0 Anwendungen sind keine „Betonwände“ auf die dahergelaufene Sprayer irgendwas draufmalen (und damit eine Diktatur der Doofen einläuten). Es handelt sich viel mehr um „regulierende Systeme“, die – je nachdem wie gut sie gebaut sind – erfolgreich (was heißt erfolgreich?) sind oder eben nicht.

Ich glaube, das ist tatsächlich der entscheidende Punkt. Nicht so sehr, wie gut eine Web 2.0 Anwendung aus technischer Sicht gebaut ist (denn das sollten sie jedenfalls sein), sondern viel mehr, welche Möglichkeiten der Gestaltung eines Kommunikationsprozesses geboten werden.

Die wichtigsten Dimensionen, in denen man sich dabei bewegen kann, sind aus meiner Sicht:

  • Kontrolle: Welche User(-gruppen) haben welche Möglichkeiten, eine aktive Kommunikator-Rolle übernehmen zu können?
  • Rezipierbarkeit: Wie leicht ist es, den Kommunikationsprozess zu rezipieren, welche Hindernisse gilt es zu überwinden?
  • (A)Synchronität: Erlaubt die Web 2.0 Anwendung zeitlich versetzte und/oder gleichzeitige Kommunikation?
  • Konnektivität: Wie leicht macht es die Web 2.0 Anwendung, zwischen Usern bzw. ihren Beiträgen Verbindungen herzustellen? (siehe dazu auch Adolfo Estalella)

Überlegungen zu diesen Fragen sind, wenn man Web 2.0 für PR-Ziele einsetzt, meines Erachtens entscheidend. Und es gibt sicher keinen „one best way“. Viel mehr geht es darum, den Einsatz von Web 2.0 Anwendungen immer an die jeweilige Situation anzupassen …

29.01.2007. at 17:20 3 Kommentare

Ihre Zielgruppe im Internet?

 Immer mehr ÖsterreicherInnen sind im Internet: 67% der Bevölkerung hat grundsätzlich Internet-Zugang, 62% sind aktive Internet-Benutzer, so der Austrian Internet Monitor (3. Quartal 2006).

Internet-Nutzer in Österreich (3. Quartal 2006)

Das größte Wachstum gibt’s beim Internet-Zugang der NutzerInnen ab 50 Jahren: Plus 8 Prozentpunkte (!) innerhalb eines Jahres bei den 50 bis 59-Jährigen, plus 4 Prozentpunkte bei der Gruppe ab 60 Jahren. Diese Daten stammen aus Deutschland, 4. Quartal 2006, Forschungsgruppe Wahlen.

Internet-Zugang in Deutschland (4. Quartal 2006)

Wozu wird das Internet genutzt?

Für Kommunikation! – 81% aller NutzerInnen verwenden das Internet zum Senden und Empfangen von E-Mails.

Für Information! 58% aller NutzerInnen suchen nach Anbietern von Produkten und Dienstleistungen.

Internet-Verwendung in Österreich (3. Quartal 2006)

Ist Ihre Zielgruppe im Internet?

Noch mehr Info zur Internetnutzung in Österreich finden Sie hier.

29.01.2007. at 14:22 1 Kommentar

Misslungen?

Thomas Mrazek hat am FAZ-Experiment teilgenommen. Was dabei rausgekommen ist, kann bei onlinejournalismus.de nachgelesen werden. Ach!

28.01.2007. at 21:55 Hinterlasse einen Kommentar

Piratensender des Internets

Gestern fand die APA-Veranstaltung zum Thema “Digitale Reputation: Ein guter Ruf im Internet zahlt sich aus” statt.

Kurz zusammengefasst:

  • Blogs – „die Piratensender des Internets“ – können einem Produkt oder einer Dienstleistung zum Erfolg verhelfen oder es zum Scheitern verurteilen, noch bevor die klassischen Medien breit darüber berichten
  • Blogger und aktive Internet-Nutzer sind daher als neue Zielgruppe für PR, Marketing und Unternehmenskommunikation zu sehen
  • Das Vertrauen in Websites mit Nutzerkommentaren hat laut Studien in Europa bereits die Glaubwürdigkeit von Zeitungsartikeln überholt
  • Das Verstehen der Grundprinzipien von Blogs und ähnlichen, dialogorientierten Internet-Diensten ist Grundvoraussetzung für eine Beschäftigung damit
  • Ein Unternehmen braucht ausreichende Ressourcen, um über das Internet mit den Kunden zu kommunizieren
  • Dialog im Internet bedeutet Kontrollverlust
  • gerade dadurch bedeutet Dialog im Internet auch eine Chance auf eine verbesserte Beziehungsqualität zu den Zielgruppen
  • Wichtig ist, Kritik aushalten zu können, medienkompetent zu sein und Emotionen rüberzubringen

Und in der langen Version – die OTS-Aussendung zur Veranstaltung.

26.01.2007. at 13:17 Hinterlasse einen Kommentar

Ältere Beiträge


Share

Bookmark and Share

Feeds

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 5 Followern an

Twitter

Interessante Publikationen

Januar 2007
M D M D F S S
    Feb »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  
W3Counter Web Stats


Österreicher Blog Verzeichnis


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de