Archive for 17.01.2007.

Social Software – social organization?

Zuerst mal: Was ist eigentlich Social Software? Für ein paar Definitionen als Kommentar wäre ich dankbar! Und ich verspreche: In einem der nächsten Postings fasse ich zusammen, was mir bekannt ist oder wird.

David Teten and Scott Allen haben sich mit den Auswirkungen, die Social Software auf uns hat, beschäftigt. In ihrem Artikel 10 cultural implications of social software sind mir vor allem 3 Punkte aufgefallen, die mir aus Sicht der Public Relations bedeutend scheinen:

  1. Generation Internet („the next generation is much more technologically skilled than the current generation“): 33% der amerikanischen Online-Teens erstellen aktiv Online-Content. Die neue Internet-Generation ist fähig und willens, nicht bloß zu rezipieren – sie artikuliert sich auch.
  2. Verlust der Kommunikations-Kontrolle („Businesses can’t control the dialogue“): Das ist eigentlich nichts Neues: Kommunikation kann man nicht kontrollieren, so sehr es sich manche PR-Praktiker wünschen. Auch vor dem Internet-Zeitalter konnten Organisationen bestenfalls beeinflussen, was über sie und ihre Produkte herumerzählt wurde. Was neu ist: Das Internet macht diesen Effekt so drastisch sichtbar.
  3. Chance Beta („Companies will ship more often and fix more often“) : Online (Google!) kennt man das ja: Alle möglichen Dienste sind mit dem Label „Beta“ versehen, was heißt, sie sind noch nicht fertig. Warum? Weil aktive User/Kunden gerne Feedback geben und somit dazu beitragen, dass ein Online-Dienst so wird, wie sie es sich wünschen.

Was heißt das jetzt für Public Relations? Ganz einfach und knapp:

  1. Online ernstnehmen: Wenn einen neue, aktiv kommunizierende Internet-Generation heranwächst, dann steigt die Bedeutung dieses Mediums.
  2. Moderieren, kommunizieren, nicht kontrollieren: Einweg-Kommunikation war gestern und da auch schon nicht zielführend. PR-Praktiker sind sicher gut beraten, den aktiv kommunizierenden Usern/Kunden zuzuhören, mit ihnen zu reden und Diskussionen zwischen verschiedenen Gruppen zu moderieren.
  3. Feedback nützen: ÖffentlichkeitsarbeiterInnen gewinnen aus dem Kontakt mit den Zielgruppen wertvolles Feedback für das weitere Handeln ihrer Organisation. Dieses Informationen müssen nach innen getragen werden und sind wichtige Parameter für Entscheidungen.

Noch knapper zusammengefasst: Ich glaube, Social Software braucht soziale Organisationen.

17.01.2007. at 16:47 3 Kommentare

Online-Versteher und Online-Verweigerer

Noch selten – nein, noch nie – habe ich so eine treffende Analyse gelesen zum Kampf der „Altvorderen und Innovativen“. Danke Florian Steglich!

17.01.2007. at 09:16 Hinterlasse einen Kommentar


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