Archive for 29.01.2007.

Regelwerk gegen die Diktatur der Doofen

Fortsetzung der buzzword-Story rund um Web 2.0 – diesmal anhand eines Artikels der welt.de zum Thema „Macht Web 2.0 dumm?„.

So ganz, so richtig verrät uns dieser Artikel auch nicht, was Web 2.0 eigentlich ist. Aber Dirk Nolde verkauft uns Wikipedia als einen Prototypen und thematisiert an diesem Beispiel einen recht interessanten Punkt: Web 2.0 Anwendungen sind keine „Betonwände“ auf die dahergelaufene Sprayer irgendwas draufmalen (und damit eine Diktatur der Doofen einläuten). Es handelt sich viel mehr um „regulierende Systeme“, die – je nachdem wie gut sie gebaut sind – erfolgreich (was heißt erfolgreich?) sind oder eben nicht.

Ich glaube, das ist tatsächlich der entscheidende Punkt. Nicht so sehr, wie gut eine Web 2.0 Anwendung aus technischer Sicht gebaut ist (denn das sollten sie jedenfalls sein), sondern viel mehr, welche Möglichkeiten der Gestaltung eines Kommunikationsprozesses geboten werden.

Die wichtigsten Dimensionen, in denen man sich dabei bewegen kann, sind aus meiner Sicht:

  • Kontrolle: Welche User(-gruppen) haben welche Möglichkeiten, eine aktive Kommunikator-Rolle übernehmen zu können?
  • Rezipierbarkeit: Wie leicht ist es, den Kommunikationsprozess zu rezipieren, welche Hindernisse gilt es zu überwinden?
  • (A)Synchronität: Erlaubt die Web 2.0 Anwendung zeitlich versetzte und/oder gleichzeitige Kommunikation?
  • Konnektivität: Wie leicht macht es die Web 2.0 Anwendung, zwischen Usern bzw. ihren Beiträgen Verbindungen herzustellen? (siehe dazu auch Adolfo Estalella)

Überlegungen zu diesen Fragen sind, wenn man Web 2.0 für PR-Ziele einsetzt, meines Erachtens entscheidend. Und es gibt sicher keinen „one best way“. Viel mehr geht es darum, den Einsatz von Web 2.0 Anwendungen immer an die jeweilige Situation anzupassen …

29.01.2007. at 17:20 3 Kommentare

Ihre Zielgruppe im Internet?

 Immer mehr ÖsterreicherInnen sind im Internet: 67% der Bevölkerung hat grundsätzlich Internet-Zugang, 62% sind aktive Internet-Benutzer, so der Austrian Internet Monitor (3. Quartal 2006).

Internet-Nutzer in Österreich (3. Quartal 2006)

Das größte Wachstum gibt’s beim Internet-Zugang der NutzerInnen ab 50 Jahren: Plus 8 Prozentpunkte (!) innerhalb eines Jahres bei den 50 bis 59-Jährigen, plus 4 Prozentpunkte bei der Gruppe ab 60 Jahren. Diese Daten stammen aus Deutschland, 4. Quartal 2006, Forschungsgruppe Wahlen.

Internet-Zugang in Deutschland (4. Quartal 2006)

Wozu wird das Internet genutzt?

Für Kommunikation! – 81% aller NutzerInnen verwenden das Internet zum Senden und Empfangen von E-Mails.

Für Information! 58% aller NutzerInnen suchen nach Anbietern von Produkten und Dienstleistungen.

Internet-Verwendung in Österreich (3. Quartal 2006)

Ist Ihre Zielgruppe im Internet?

Noch mehr Info zur Internetnutzung in Österreich finden Sie hier.

29.01.2007. at 14:22 1 Kommentar


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