Archive for 21.02.2007.

Definitionsversuche Web 2.0

Jetzt ist es so weit. Hier gibt es eine Definition viele Definitionen, was denn unter Web 2.0 verstanden wird. Damit löse ich einen Teil meines Versprechens ein, ein wenig Licht in die Nebel rund um die neuen buzzwords aus dem Internet-Bereich zu bringen.

Web 2.0 …

„ist Veränderung
„bedeutet für Unternehmen: Öffnung, Transparenz, Flexibilität“ (Alexander Szlezak)

„hat mit Kommunikation zu tun“ (Thomas N. Burg)

„steht […] für ein durch technische Lösungen einfach zu bedienendes «Internet zum Mitmachen»“ (Fisch/Gscheidle)

heißt, dass der „aktive Konsument und Produzent [..] im Fokus [steht], der über Blogs, Podcasts, Foren, Tauschbörsen, Bildergalerien etc. aktiv am Geschehen teilnimmt“ (van Eimeren/Frees)

„besteht aus Technologie (v.a. Ajax), veränderten Anwendungen (neue Sichtweisen) und im Kern geht es um eine neue Aufmerksamkeitsökonomie
„Die wesentlichen technologischen Elemente des Web 2.0 sind bereits seit 2000 bekannt. Allerdings verstehen wir erst jetzt, wie die Technologie gut eingesetzt werden kann“ (Clemens Cap)

„beschreibt eher vage eine veränderte Wahrnehmung und Benutzung des WWW. Hauptaspekt aus organisatorischer Sicht: Benutzer erstellen und/oder bearbeiten im Internet bereitgestellte Inhalte in zunehmendem Maße selbst. Typische Beispiele hierfür sind Wikis, Weblogs sowie Bild- und Video-Sharing-Portale“ (de.Wikipedia.org, 21.02.2007)

„steht für eine dialogorientierte Nutzung des Web“ (Christian Burger)

Auf PR-Consulting.at habe ich einen kurzen wissenschaftlichen Text zu diesem Thema veröffentlicht.

Update (27.02.2007): Da Bilder bekanntlich oft recht gut hängenbleiben, hier eine ganz gute Darstellung:

Web 2.0

Quelle: result:

21.02.2007. at 16:34 2 Kommentare

„Web 2.0 ist Veränderung“

… eine banal anmutende Erkenntnis von Alexander Szlezak (gentics.com) auf der future network Veranstaltung vom 19.02.2007 zum Thema Web 2.0. – Herausforderung oder Hype?

Web 2.0 - Veränderung

So banal ist das nun auch wieder nicht. Die Veränderung betrifft einerseits die Internet-User, die anfangen das Internet anders zu benutzen. Nämlich nicht bloß als ein Verzeichnis von Unternehmens-Visitkarten oder bestenfalls Informationsplattform. Sie fangen an, das Internet in immer mehr Lebensbereiche zu integrieren, aktiver zu benutzen, in unterschiedlicher Tiefe für Kommunikationsbedürfnisse einzusetzen und für soziale Kontakte heranzuziehen.

Was heißt das jetzt aus Organisations-Sicht?

Web 2.0 - Transparenz, Öffnung, Flexibilität

Genau das: eine Öffnung, ein Einlassen auf das Ungewisse, Transparenz und der Wille, sich stets weiterzuentwickeln und zu Mut zur Veränderung. Das klingt nicht nur ganz nach den PR-Zielsetzungen moderner Ausprägung – das ist der Kern von Öffentlichkeitsarbeit.

21.02.2007. at 13:25 Hinterlasse einen Kommentar


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