Archive for 26.02.2007.

Suchbegriffe

WordPress meint, heute – bis jetzt – wurde dieses Blog mit folgenden Suchbegriffen gefunden:

jugend kommunikation trends 2007
e-commerce nutzung in österreich
multimedia und webdesign und studie
zielgruppen Internet 2007
online nutzung österreich
Trend; Lokalisierung; Web 2.0
neue +Websites+2007
macht 2.0 web dumm?

Besonders die letzte Zeile gefällt mir 😉 Weiß irgendjemand, wie verlässlich diese Angaben sind? Und ob das Google betrifft? Andere Suchmaschinen?

Interessant wäre es auch, die Suchbegriffe über einen längeren Zeitraum zurück beobachten zu können – so könnte man sehen, wie sich das Interesse der Suchenden verändert.

26.02.2007. at 22:37 1 Kommentar

Irritation Dialog

Dialog – Irritation des Web 2.0?! Die Tagung „Journalismus online: Partizipation oder Profession“ (hier angekündigt) drehte sich zum Teil um dieses Thema.

Das Web 2.0 steckt noch in den Kinderschuhen. Dialog im Internet ist – auch wenn es schon lange Jahre Foren gibt und manche Websites Vorreiter sind – für viele Organisationen ungewohnt.

Ein paar Aussagen aus der Podiumsdiskussion vom 23.02. beleuchten diesen Aspekt:

  • Jochen Wegner (CR FOCUS Online): „Wir versuchen die Leute dazu zu bewegen, sich irgendwie zu unseren Artikeln zu verhalten“
  • Annik Rubens (Schlaflos in München): „Die Kommentarfunktion habe ich abgedreht. Ich erhöhe die Schwelle für die Interaktion. Also – zurück zu Web 1.5“
  • Dirk von Gehlen (CR jetzt.de): „Entweder ich steuere das Feedback selber oder andere machen es.“

Im Grunde drehte sich die Diskussion – das merkte man auch bei den Publikusfragen und -kommentaren – um die Frage, wie viel Dialog mit den und unter den UserInnen man zulassen soll, an welcher Stelle und in welcher Form, wie man auf Kommentare regieren soll oder auch nicht, welche „Schwellen“ (z.B. Registrierung) es geben soll, wie man damit umgeht, wenn die User-Beiträge „off topic“ sind, wie man Beleidigungen wegsteckt, etc.

Dass es in der Praxis höchst unterschiedliche Ansätze gibt, wird ebenfalls aus den Zitaten klar. Wie es scheint, ist es auch sehr situations- und organisationsabhängig, welche Form des Dialogs passend ist. Die Kommunikationswissenschaft hat hier auch noch keine fertigen Modelle vorzuweisen – man nähert sich vorerst mit deskriptiven Analysen.

Ich glaube, der Dialog im Internet ist jedenfalls etwas, womit sich viele Organisationen beschäftigen sollten. Einerseits, weil die Internet-UserInnen zunehmend mehr davon fordern, andererseits, weil er insbesondere aus PR-Sicht Möglichkeiten für gestärkte Beziehungen zu den relevanten Teilöffentlichkeiten bietet.

Mir scheint es sinnvoll, sich mit einiger Vorüberlegung und einzelnen Versuchsballons einem Dialog zu nähern. Auf diesem Weg helfe ich gerne 😉

Eine Übersicht über viele Vorträge auf der Konferenz gibt’s auf dem Blog von Jan Schmidt. Er verweist auch auf einen Videomitschnitt von Teilen der Diskussion (erstellt von Gabriele Hoofacker).

26.02.2007. at 18:02 Hinterlasse einen Kommentar


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