Archive for 07.05.2007.

Für interkuturellen Austausch

„Intercultural exchange programs teach young people all over the world, that our concerns are global. An exchange experience fosters mutual understanding that can help bridge our differences and lead to peace.“

Wenn’s nur so einfach wäre! Aber es ist ein Schritt …

http://www.exchanges4peace.org/

07.05.2007. at 21:25 Hinterlasse einen Kommentar

Erfolgsfaktor Kontrollverlust

In einem Beitrag von Werner Schuster auf medianet.at (edit vom 30.06.07: Da der medianet-Artikel nicht mehr erreichbar ist, hier ein nicht sehr schönes PDF des Beitrages, 80KB) werde ich zum Thema Web 2.0 aus PR-Sicht zitiert:

„freiwillige Kontroll-Zugeständnisse erhöhen den Handlungsspielraum und können ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein“

Ja, genau! Das ist meine zantrale Aussage, immer wieder zu diesem Thema: Internet-User lernen, dass sie das Internet immer aktiver nutzen können, eben auch für den Zweck der Kommunikation. Wenn sich Organisationen darauf einlassen (und immer häufiger auch: darauf einlassen müssen!), dialogorientierte Öffentlichkeitsarbeit – auch und vor allem im Internet – zu betreiben, dann können sie einfach nicht mehr kontrollieren, wo sie das am Ende hinführt. Das heißt: Online-Dialoge führen quasi automatisch zu Kontrollverlust. Diese Internet-User reden uns drein!

Doch das ist nur auf den ersten Blick unschön. Wie wir schon bei James Grunig gehört haben: „building relationships – managing interdependence – is the essence of public relations. (…) Ironically, however, organizations maximize their autonomy by giving up some of it to build relationships with publics“ (Grunig, Larissa A. / Grunig, James E. / Dozier, David M. 2002: Excellent Public Relations and Effective Organizations: A Study of Communication Management in Three Countries. Lea’s Communication Series. New Jersey: Lea.: S. 10).

Warum also sind freiwillige Kontroll-Zugeständnisse ein Erfolgsfaktor in der PR-Arbeit? Eben weil es nur dadurch gelingt, Beziehungen zu den relevanten Teilöffentlichkeiten aufzubauen, damit einher gehen Vertrauen, Reputation und all diese schönen Dinge. Wenn wir unseren Dialogpartnern einen Teil der Kontrolle über Kommunikationsprozesse überlassen und wenn wir das gut machen, dann stehen die Chancen gut, dass wertvolle Beziehungen entstehen. Und wenn wir über solche Beziehungen verfügen, dann ist das wiederum die beste Voraussetzung dafür, dass wir auch vermitteln können, warum wir so handeln wie wir das tun. Unser Handlungsspielraum wird also größer.

Etwas verkürzt dargestellt wurde dieses Thema meines Vortrages auch in dieser Pressetext Austria-Aussendung.

07.05.2007. at 09:36 7 Kommentare


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