Internet-Verlierer klassische Medien

14.05.2007. at 12:18 3 Kommentare

Österreichs Websites entwickeln sich höchst unterschiedlich: Im Jahresabstand weisen laut ÖWA rund die Hälfte der Websites Zuwächse bei den Unique Clients auf; die andere Hälfte hat hingegen teils auch stark verloren.

Entwicklung der Unique Clients (ÖWA, April 2007)

(Quelle: ÖWA. Es wurden nur Angebote, die sowohl im April 06 als auch im April 07 ausgewiesen haben, in den Vergleich aufgenommen. Alle Angebote, die jetzt als Vermarktungsgemeinschaft ausgewiesen werden sind mit dem Zusatz VG gekennzeichnet.)

Auffallend ist, dass sich unter den Verlieren relativ viele Websites „klassischer“ Medien befinden: ORF, Presse, NÖN, Krone, Falter, OÖ Nachrichten, Pro Sieben, Salzburger Nachrichten.

Machen die österreichischen klassischen Medien etwas falsch im Netz? Hat jemand eine Erklärung für diese Entwicklung?

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Entry filed under: Österreich, Online-Journalismus.

135.600 Blogger in Österreich Blogger oder stiller Beobachter?

3 Kommentare Add your own

  • 1. Hannes Treichl  |  16.05.2007. um 09:12

    Hallo Christian,

    fällt mir ein Zitat von Quincy Smith von CBS dazu ein:

    “We can’t expect consumers to come to us. It’s arrogant for any media company to assume that.”

    Ob das was damit zu tun haben könnte?

  • 2. christianburger  |  18.05.2007. um 09:01

    Hi Hannes,
    hmmm. Ich habe da die Hypothese, dass klassische Medien anfangs recht stark waren im Internet, weil (1) sie einen Startvorteil hatten, weil sie generelle Medien-Spielregeln kennen und sie (2) als Medien-Marken bekannt waren.
    Ich glaube, jetzt schwindet dieser Startvorteil und wandelt sich sogar in einen Nachteil:
    (1) Klassische Medien kennen die Internet-spezifischen Spielregeln nicht ausreichend (und haben es verabsäumt diese zu lernen). Gerade das Übernehmen von Verhaltensweisen aus der klassischen Medienwelt wird ihnen zum Verhängnis. Das hat vor allem damit zu tun, dass Internet-NutzerInnen sich anders verhalten als LeserInnen und SeherInnen. Sie sind aktiver und nicht bloß RezipientInnen.
    (2) Neue Marken entstehen. Internet-UserInnen vertrauen in zunehmendem Maße nicht bloß auf alte, bekannte (Medien-)Marken. Auch andere Marken und auch reine Internet-Marken werden zunehmend ernst genommen.

  • 3. Große Gewinner, große Verlierer « pr-trends  |  19.07.2007. um 11:44

    […] zum Vergleich April 2007: Internet-Verlierer klassische Medien […]

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